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Donnerstag, 2. April 2020

Peter Jung der Berliner Bär!!! Einfach zum anklicken!!

Heute mehr auf Gran Canaria wie in Berlin lebt er heute, der mittlerweile 64 jährige Peter Jung.
Einer der alten Garde aus Berlin und auch ein großer unseres geliebten Bodybuilding Sports. In den Siebzigern einer der das internationale Format besaß ganz oben auf der internationalen Bodybuilding Bühne mit zuspielen. Aber das ganze mal schön von Anfang an. Der in Berlin Kreuzberg aufgewachsene Peter begann im Jahr 1974 mit dem Bodybuilding. In unserer Bundeshauptstadt holte er auch seinen ersten Titel, "Mr.Berlin" bei den Junioren. Es folgten der "Mr. NIEDERSACHSEN" und dann ging es steil nach oben. In allen damals aktuellen Bodybuildindverbänden hinterließ er seine Spuren. Mit Größen, wie Franz Bach, Ralf Möller, Erwin Drexelius,Hubert Metz und nicht zu vergessen Jusup Wilkosz stand er gemeinsam im Nationalkader und vertrat die deutschen Farben international.
Erfolgreiche Starts bei Europa und Weltmeisterschaften ließen die Amerikaner aufhorchen und vor allem die Väter der "IFBB", die Weider Brüder luden Ihn zum Trainingslager nach Kalifornien ein. Wie ich schon oft erwähnte, war der Mister Europa
auch automatisch ein Anwärter auf die ganz großen Titel, über den Mister Universum, zum Mister Olympia! Dieser Einladung gefolgt, durfte er im Mekka des Bodybuildings in Santa Monica mit den großen Stars trainieren. Wenn ich Stars sage, dann meine ich auch Stars, Arnold Schwarzenegger, Franco Columbo,Serge Nubret, Sergio Oliva, Lou Ferrigno, Gebrüder Mentzer und noch einige mehr. Nach diesem für den jungen Peter ereignisreichen Trainingslager im Gold's Gym ging es wieder zurück nach Berlin. Joe Weider der Ihn von nun an sponsorte und förderte hatte Gefallen an Ihm gefunden und wollte sein Talent nach Amerika zurückholen. Die Weider Brüder Ben und Joe sahen in Ihm soviel Potenzial das Sie Peter sogar zur "Mr.Olympia" Wahl vorbereiten wollten und Ihm den Start ermöglicht hätten.
Aber wie es nun mal so ist, Peter blieb in den heimischen Gefilden der Liebe wegen und ließ sich die Ihm hier gebotene Chance liegen. "Ich könnte mir heute noch in den Ar..h beißen" das ich die Chance nicht ergriffen habe, sagt er heute, aber mit einem Lächeln. Sein sportlicher Weg war doch auch so schon mit reichlich Titeln gespickt und so hat er sich auch in den deutschen Bodybuilding Geschichtsbüchern verewigt. Um hier einmal aufzuzeigen wie erfolgreich Peter damals war, hier ein paar seiner Titel, Mr.Berlin bei den Junioren, Mr.Gemany Junioren, Mr.Niedersachsen, Deutscher Meister , 5.ter Platz Mr.Universum, Europa und Weltmeister und wie schon erwähnt, bei allen großen Verbänden.
Heute schaut der erfolgreiche Geschäftsmann von Gran Canaria aus zurück auf die glorreiche Zeit und steht seinem grössten Fan mit Rat und Tat zur Seite. Sein größter Fan? Der eigene Sohn Sean ist sein größter Fan und ist in die sportlichen Fußstapfen seines Vaters getreten.
Dieser hat bei seinem ersten Start beim "Mr.Berlin" Contest bei den Junioren einen respektablen vierten Finalplatz belegt. Sean kann heute vom großen Wissensschatz und der Erfahrung seines Vaters natürlich profitieren. Gemeinsam trainieren, wenn Jean seinen Vater auf Gran Canaria besucht, gehört zum Pflichtprogramm.
Auch heute muss sich Peter nicht verstecken, er sieht immer noch fantastisch aus und er zieht auch heute noch die Blicke auf sich. Mit seiner Partnerin ist er heute erfolgreich in der Immobilienbranche auf Gran Canaria, der Ansprechpartner für alle die eine neue Bleibe auf den Kanaren suchen. Ein herzensguter Mensch der immer ein offenes Ohr und ein gutes Wort für jeden hat! Ich hoffe das er uns noch viele Geschichten aus dieser schönen Zeit erzählt und uns noch lange die "Legends of Bodybuilding " nahe bringt! Bleib wie du bist mein Freund!! Dann wie gehabt bis zum nächsten mal euer Matsches

Donnerstag, 20. Februar 2020

Ciao Bruno!!

Bruno Piccoli einer der Väter des Bodybuilding Verbandes "WABBA"! Der Mann aus dem italienischen Verona, war mit dem großen Serge Nubret einer der Mitbegründer der WABBA.
Bruno der damals noch der von den Weider Brüdern geführten "IFBB" angehörte und diese in Italien vertrat, befand sich mit Serge Nubret auf dem Rückflug von Pretoria in Südafrika, wo 1975 die Mister Olympia Wahl stattfand.
Dort bekanntlicherweise wurde Serge Nubret Vize Mr.Olympia hinter Arnold, verwies aber den gewaltigen Lou Ferrigno auf Platz drei. Auf diesem Flug wurde von Bruno und Serge die Gründung der "WABBA" beschlossen. Beide konnten sich auf Grund von Unstimmigkeiten mit der "IFBB" und den Weider Brüdern nicht mehr mit dieser identifizieren. Mit dieser Gründung, die dann vollzogen wurde begann die Erfolgsgeschichte der "WABBA". Man richtete von nun an selbst regionale und überregionale Meisterschaften aus. Im Jahre 1977 wurde von der "WABBA" in Paris ein Grand Prix ausgerichtet an dem Amateur und Profibodybuilder gleichermaßen teilnehmen konnten. Der Gewinner dieser Meisterschaft war kein geringerer wie Sergio Oliva, der sich über ein Preisgeld von zehntausend US Dollar freuen konnte. Die erste Europa Meisterschaft fand dann 1979 in Saarbrücken statt. Es wurde eine Kooperation zwischen den Verbänden "WABBA" und "NABBA" geschlossen und man entsandt gegenseitig Athleten zu den Meisterschaften. Darunter solch prestigeträchtige Events wie die "Mister Universum" Wahl und verschiedene Grand Prix. Namenhafte Teilnehmer und Gewinner tummelten sich hier, unteranderem holten sich Athleten wie Arnold Schwarzenegger, Eduardo Kawak, Serge Nubret,Sergio Oliva und andere den begehrten "Mister Universum" Titel. Leider war auch hier irgenwann der Wurm drin und man beschloss das jeder wieder seine eigenen Wege geht. Bruno lenkte die Geschicke des Verbandes "WABBA" als Weltpräsident von Italien aus, hatte aber Unterstützung in den jeweiligen Landesverbänden und deren Präsidenten. In Deutschland hatte er Unterstützung durch Wilhelm Hauck und in England unteranderem durch Eugene Laviscount. Als Europapräsident hatte er an seiner Seite den leider auch schon verstorbenen Griechen Andreas Zapatinas, der immer in enger Absprache mit Ihm internationale Meisterschaften koordinierte. Eine enge Freundschaft pflegte er zu Gerhard Neumer, den er später zum Europapräsidenten benannte und Wilhelm Hauck zum deutschen Präsident.
Des öfteren besuchte er uns in Deutschland zu den verschiedensten verbandsinternen Anlässen und Sitzungen. Zu solch einem Anlass, der Europa Meisterschaft der "WABBA" 1991 in Alzey lernte auch ich den "Padre" des Verbandes kennen und schätzen. Ich wurde mit Salvatore Melileo, unserem Übersetzer von Europapräsident Neumer als persönlicher Attache abgestellt. So holten wir die italienische Abordnung der "WABBA" schon einen Tag vor der Veranstaltung vom Flughafen ab und begleiteten die Delegierten zum Hotel. Nachdem er sich damals etwas frisch gemacht hatte, fuhren wir in unser Studio und Gerhard Neumer erwartete uns und Ihn zu einer außerordentlichen Sitzung. Danach zeigte ich Bruno unser Studio, erklärte Ihm meine Position im Unternehmen und der "WABBA" und Salvatore übersetzte alles. Anschließend fuhr ich Ihn zu seiner Unterkunft zurück. Am nächsten Tag inspizierten die Offiziellen die Location und es wurden die Modalitäten zur Euro besprochen. Nach einem langen Tag sollte ich Bruno und seine Delegation am Abend wieder zum Hotel bringen. Auf der Fahrt fragte er plötzlich ob es in Alzey nicht ein gutes italienisches Restaurant gäbe in dem man jetzt noch einkehren könnte. "Selbstverständlich" ließ ich Salvatore übersetzen und fuhr zu meinem Freund Enzo Strabone mit seinem Lokal San Marino. Dort wollte ich die Herrschaften absetzen und später wieder abholen, doch Bruno lud uns ein und bat uns als seine Gäste an seinen Tisch. Nach einem ausgiebigen Mahl wollte er auch mehr von uns erfahren, wie wir zur "WABBA" gekommen sind, wie wir zu Gerhard und Wilhelm stehen, ob wir Familie haben und so weiter. Im Verlauf des Abends entwickelte sich das ganze aufrichtig und freundschaftlich. Er bot uns das "Du" an, was mich wirklich sehr stolz machte. Bruno den Weltpäsident eines der größten Verbände im Bodybuilding durfte ich von da an meinen Freund nennen. Die Tage um diese Europa Meisterschaft in Alzey werden für mich unvergessen bleiben. Noch einige Male traf ich Ihn auf den verschiedensten Meisterschaften in Italien, Portugal, Schweiz, Griechenland und weiß Gott wo noch überall. Das diese damals in Alzey angebotene Freundschaft keine Höflichkeitsfloskel war, bestätigte sich bei jedem Treffen. Er begrüßte mich immer persönlich mit Namen und immer sehr herzlich. Ich hör Ihn heute noch rufen, "Ciao Ragazzo" Matteo. Immer mit einem spitzbübischen Lächeln, denn er wusste sehr wohl das mein Name Mathias ist und nicht Matteo. Nach vielen schönen Jahren mit der "WABBA" zog sich Bruno langsam aus dem operativen Geschäft zurück und sein Nachfolger im Amt des Weltpräsident wurde Gerhard Neumer der in seinem Sinne die "WABBA" weiter führte. Als Ehrenpräsident der "WABBA" gab es nun nicht mehr ganz so viele öffentliche Auftritte. So sahen wir uns leider nicht mehr so oft, aber da er Gerhard immer mit Rat und Tat noch zur Seite stand und ab und an mit Ihm telefonierte, erkundigte er sich immer nach mir und meinem Wohlbefinden. 2016 verstarb mein Freund Bruno der "Padre" und die ganze "WABBA" Familie trauerte. Mir war es ein persönliches Anliegen das Leben und Wirken des Bruno Picolli noch einmal aufleben zu lassen und somit meinen tiefsten Respekt zu zollen. "Ciao Ragazzo" Bruno! Bis zum nächsten mal euer Matsches

Sonntag, 2. Februar 2020

Me and Mister Bobby.....!!

Nicht Bobby McGee, nein, sondern Mister Bobby Windley.
Der heute fünfundfünfzigjährige und in Münchweiler Deutschland geborene US Amerikaner startete erst 1987 mit dem Hanteltraining beziehungsweise Bodybuilding. Ein Afroamerikanischer Athlet den ich dann in den neunziger Jahren live in Alzey erleben durfte. Bei einer Internationalen Deutschen Meisterschaft der WABBA startete der 168 cm große Athlet mit einem Wettkampfgewicht von 85 Kilogramm. Was bei mir einen bleibenden Eindruck hinter ließ, war das ein aestetischer Athlet, bei dem auf den ersten Blick keine Schwächen erkennbar waren auch noch solch eine perfekte Bühnenshow hinlegte.
Ein Athlet wie aus einem Guss, aus jeder Perspektive einfach nahezu perfekt. In Alzey durfte ich Ihn als Kampfrichter bewerten, einfach eine Augenweide, diese Symmetrie und Harmonie gepaart mit einem Posing das seinesgleichen sucht. Solch eine Präsentation sah man vielleicht einmal bei den Superstars, den Olympians. Mit seinem Posing erinnerte er mich an den jungen Bob Paris. Klassisch und sicher in jeder Pflichtpose, in der Kür mit künstlerisch tänzerischen Posen in Perfektion. Für mich, der sehr viel Wert auf eine gute Bühnenpräsentation legt, an diesem Tag von keinem Athleten erreicht. So sollte es auch keinen wundern, das er an diesem Tag "Internationaler Deutscher Meister" wurde. Das solch ein muskelbepackter Bühnenkünstler dementsprechend auch Titel vorzuweisen hat, ist jedem natürlich klar.
Seine Titelsammlung, die durch alle großen Verbände geht, reicht vom Deutschen Meister bis hin zum Europameister und sogar Weltmeister bei den Paaren mit seiner damaligen Partnerin Silke Ruh beim Bodybuilding Verband WPF im Jahre 1997.
IFBB, NABBA und auch bei der WABBA heimste er Titel in der Männerklasse, sowie im Paarposing ein. Einige Male konnte ich in den Genuss kommen, den sympathischen Pfalzamerikaner auf der Bühne zu erleben und sehen wie er Weltklasse Posing zelebrierte. Wer Ihn gerne mal beim Posing sehen möchte, geht einfach mal online auf YouTube, dort kann man Posing par excellence von Ihm sehen. Heute lebt Bobby immer noch in Rheinland-Pfalz und arbeitet bei den US Streitkräften auf der Airbase in Ramstein. Bescheiden wie der US Boy nun einmal ist, bat er mich, in diesem Post auch seine Freunde, Wegbereiter und Wegbegleiter zu erwähnen. Es sind Größen unseres Sports wie unteranderem Wilhelm Hauck, Gerhard Neumer,Günther Ruh,Raphael Sparda, Frank Höh, Jerry Thielmann, Dietmar Bär, natürlich seine Paarposing Partnerin Silke Ruh, Eduardo Kawak, Shaun Davies um nur einige hier mal zu nennen. Alles alte Bekannte die ich auch zum Teil in meinem Blog schon in irgendeiner Form erwähnt habe. Ich freue mich jedenfalls das ich Ihn auf Facebook wieder gefunden habe und wir mittlerweile auch befreundet sind. Das war die Story mit "me and Mister Bobby....."! Bis demnächst euer Matsches

Peter Jung der Berliner Bär!!! Einfach zum anklicken!!

Heute mehr auf Gran Canaria wie in Berlin lebt er heute, der mittlerweile 64 jährige Peter Jung. Einer der alten Garde aus Berlin und auc...