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Freitag, 20. November 2020

Un noch a Steirer Bua!!

Bei dieser Überschrift denkt man zwangsläufig immer an den großen Arnold Schwarzenegger, aber ein weiterer Pionier unseres schönen Sports war ein alter Weggefährte von Arnold und sein Name ist Karl Kainrath.
Karl wurde in der wunderschönen Stadt Graz in der Steiermark am 22.09.1942 geboren. Durch seine absolvierte Ausbildung zum Maurer war im schwere Arbeit nicht fremd und so kam es das er im Alter von 19 Jahren zum Kraftsport kam. In einem Gewichtheber Verein schrieb er sich dann als Mitglied ein
und mit einem Freund hat er da schon angefangen Trainingsgeräte selbst herzustellen. Im Grazer Liebenauer Stadion, im Keller entstanden so die ersten Kraftgeräte. Nach jahrelangem Hebertraining zog es in dann auch zum Powerlifting in dem die Disziplinen aus Kreuzheben, Kniebeuge und Bankdrücken bestehen. Nach guten Erfolgen im Heben und Powerlifting kam er dann schließlich im Alter von 25 Jahren zu seiner eigentlichen sportlichen Berufung, unserem schönen Sport "Bodybuilding"! Er eröffnete in Graz das erste kommerzielle Bodybuilding/Fitnessstudio und war dahingehend ein Vorreiter unseres Sports in seiner Heimatstadt. 1987 kam dann der erste Supplements Shop der Stadt dazu und gemeinsam mit seiner Frau machte er den Bodybuilding Sport, mit all seinen Facetten Salonfähig. Hier schließt sich der Kreis, der zweite Bodybuilder neben Arnold Schwarzenegger mit internationalen Erfolgen aus der Steiermark betrat die große Bodybuilding Bühne. Karl konnte wie sein Freund und auch Trainingpartner Arnie Titel einheimsen,die nur wenigen Österreichern vergönnt waren. ="separator" style="clear: both;">
Vom Bestgebauten Athlet, über den Mister Austria bis hin zum Mister Europa und Mister Universum sammelte er reihenweise die Titel.
Noch im Alter von 66 Jahren stellte er sich der internationalen Konkurrenz. Als er 1966 seinen ersten Wettkampf bestritt, war ich gerade mal drei Jahre alt und Bodybuilding war noch in weiter Ferne. Trotzalledem durfte ich irgendwann Ende der Siebziger Anfang der Achtziger den sympatischen Steirer Modellathlet als Gast auf einer Meisterschaft kennenlernen. Ein anscheinend nie älter werdenden bodenständigen Athlet der immer auch ein offenes Ohr für junge Sportler hatte und sie bis zu seinem Ableben coachte. Sogar in den sozialen Medien, mit eigenen YouTube Kanal teilte er sein enormes Wissen jedem der sich dafür interessiert mit. Keineswegs stand er im Schatten des "Terminator", nein im Gegenteil er war einfach zu bescheiden und gönnte Arnold diesen Erfolg von Herzen. Neben seinem Job bei der Telekom Austria, den er parallel zu seinen Studios und Body Shop nachging, hatte er immer noch Zeit sich auch noch um seine Frau und Tochter zu kümmern. Er gehört zu den Menschen die unseren Sport aus der Gosse gezogen haben, er gehört zu den ganz großen Söhnen seiner Heimatstadt, ja sogar zu den Großen seines Heimatlandes. Leider viel zu früh verstarb der Grazer Karl Kainrath im Alter von 77 Jahren am 27.08.2020 und folgt somit anderen Star Bodybuildern, wie seinem Landsmann Andreas Münzer, oder auch Franco Columbu, der genau wie er ein enger Freund von Arnold war. An dieser Stelle Danke ich Klaus Kainrath und seiner Familie für die bereitgestellten Informationen und dem sehr schönen Bildmaterial. Karl Kainrath wird unvergessen und tief in unserem Herzen bleiben, machs gut du "Steirer Bua"!!
Quellenangabe:Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung der Familie Kainrath Bis zum nächsten mal euer Matsches

Freitag, 23. Oktober 2020

"Ran an die Septen!" oder wie ich Lizenzierter TMX Trigger Coach wurde!!

(enthält unbezahlte Werbung) Wie Ihr ja schon wisst berichte ich ja ab und an von empfehlenswerten Fort beziehungsweise Ausbildungen. Die von der ich heute berichte fällt unter die Kategorie "besonders empfehlenswert"! Lange ist's her das ich eine Fortbildung auf einem solch hohen wissenschaftlichen Niveau absolviert habe. Zum TMX Trigger Coach habe ich mich im Oktober 2020 in Frankfurt am Main ausbilden lassen. Der Dozent, der das was er dort schulte beziehungsweise lehrte mit solch einer Begeisterung tat die ich so noch nie gesehen habe heißt Thomas Marx.
Thomas Marx der Physiotherapeut,Heilpraktiker und Osteopath mit eigener Praxis in Köln hat etwas erfunden und herausgefunden was die Fascienforschung in einem neuen Licht erscheinen lässt. Mit dem führenden Wissenschafler aus der Fascienforschung, Professor Robert Schleip dem "Godfather of Fascien", Forscher auf diesem Gebiet, hat er heraus gefunden das die bisherigen Methoden des Fascientraining nur die oberflächlichen Fascien bedienen und das auch nur mit mäßigem Erfolg. Das Geheimnis ist gelüftet, "man muss an die Septen ran" um einen nachhaltigen Erfolg zu gewährleisten. Die Septen, sind Scheiden die zwischen zwei benachbarten Zellverbänden oder auch Fascien liegen. Mit dem von Thomas Marx entwickelten Tool, dem Original TMX Trigger gelingt das! Das revolutioniert die Fascienforschung, hatte man doch den Septen bisher nicht so die Bedeutung zugemessen. Der aus ökologisch/nachhaltigen Anbau in Deutschland hergestellte Holzkegel mit einem Kugelkopf ersetzt im wahrsten Sinne des Wortes den Daumen des Physiotherapeuten. Mit diesem Kegel den es in zwei Ausführungen gibt schafft es der Behandler die ermittelten Triggerpoints effektiv zu stimulieren. Wichtig, so der Ausage von Thomas zu folgen, ist es den Triggerpunkt langanhaltend,punktuell und gezielt zu bearbeiten. "Rollst du noch? Oder triggerst du schon?" ist hier eine berechtigte Frage. Natürlich kann man auch weiterhin die Foam oder auch Black Roll einsetzen, aber nicht nachhaltig und schon garnicht zur Schmerzbehandlung. Es sind einfach unterschiedliche Behandlungsmethoden die beide Ihre Berechtigung haben! Mit dem Konzept " TMX-TRIGGER Coach"
und den darauf aufbauenden Zusatzqualifikationen, bekommt nicht nur der Physiotherapeut, nein auch andere Berufsgruppen wie Masseure, oder auch Fitnesstrainer Zusatzausbildungen an die Hand, mit denen Sie nicht nur Patienten behandeln, sondern auch Sportler/Leistungssportler betreuen können. Dem Physiotherapeuten und auch dem Masseur wird durch dieses Behandlungstool auch die Behandlung erleichtert und die strapazierten Daumengelenke geschont. Ich werde hier nicht zu tief in das Thema einsteigen und zu viel von dieser Ausbildung verraten, eher lege ich euch diese herausragende Ausbildung ans Herz. Mich hat dieses Konzept total überzeugt und ich werde die zusätzlichen Ausbildungsmodule "Master" und "Expert" anstreben. Dieses Konzept kann bei entsprechender Qualifikation auch als Präventionskurs nach Paragraf 20 umgesetzt werden und ist somit mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechenbar. Ebenso werd ich das was ich in Frankfurt von Thomas Marx gelernt habe, auch in meinen Job als Fitnesstrainer und Übungsleiter im Rehabilitationssport einsetzen und den Menschen dort als Hilfe zur Selbsthilfe weitergeben. Gerne werde ich auch hier mit Überzeugung als TMX Trigger Markenbotschafter für dieses tolle Produkt auftreten! Solltet Ihr Interesse an dieser Fortbildung haben, scheut euch nicht mich zu kontaktieren, ich werde euch gerne Rede und Antwort stehen. Bleibt mir nur noch zusagen "ran an die Septen!" und bis zum nächsten Mal euer Matsches

Mittwoch, 8. Juli 2020

Peter Jung, eine unglaubliche Karriere !! Wie alles begann!

Ja wie kam es das Peter irgendwann seine Liebe zum Eisen entdeckte und so erfolgreich wurde!
Dazu gehen wir zurück in die 60er, klein Peter war ein schmächtiger Bursche, der schon in seiner Kindheit recht sportlich war. Wie jeder kleine Junge spielte Peter natürlich Fußball. Auf Grund seiner zarten Statur wurde er oft gehänselt. Aber irgendwann als Heranwachsender bemerkte er das sich in seinen Oberschenkel was bewegte. Er bekam Muskeln und darauf hin wurde sein Ehrgeiz geweckt und er fing an mit ganz bescheidenen Übungen seinen noch jungen Körper zu formen. Klassisch mit Liegestützen, Klimmzügen und Kniebeugen mit einer alten Nähmaschine als Gewicht, baute so der junge Peter schon beträchtlich was an Muskeln auf. Er kehrte dem Mannschaftssport Fußball den Rücken zu und war fortan unserem Virus Bodybuilding verfallen. Inspiriert von den ersten Bodybuilding Magazinen ging es mit einem Freund zum ersten Probtraining in ein echtes Bodybuildingstudio. In Berlin Kreuzberg/Mehringdamm lag es nun, dass Sportstudio Rosentreter, das erste Gym in Peters jungen Leben. An den Wänden schauten Bodybuilding Legenden wie Helmut Riedmeier, Reinhard Smolana und der auch damals noch junge Arnold Schwarzenegger herab. Und spätestens jetzt war klar für Peter er wird Bodybuilder. Ohne einen festen Trainer, nur durch eiserne Disziplin und aufmerksames Beobachten wuchs Peter langsam aber sicher zum vielversprechenden Athleten heran.
Dort im Sportstudio Rosentreter errang er auch seinen ersten Sieg und zwar bei einer Studiomeisterschaft. Für diejenigen die sowas wie eine Studiomeisterschaft nicht kennen, das war ein in der Regel Studiointerner Wettkampf, wo sich junge Athleten bevor sie sich auf eine richtige Meisterschaft trauten erst einmal eine Standortbestimmung holten und die Angst vor der Bühne abbauten. Diesen ersten so wichtigen Sieger Pokal hält nun sein Sohn Sean in allen Ehren.
Von da an ging es in der Bodybuilding Karriere steil nach oben, in den Junioren Klassen räumte er alle Titel national und auch international ab. Schnell wurde sein außergewöhnliches Talent entdeckt und er kämpfte für Deutschland in der Nationalmannschaft um die Siegeslorbeeren. Mr.Berlin, Mr.Germany, Mr.Europe, ja alle diese Titel und noch viel mehr holte sich der sympathische junge Berliner. Hier auf dem Bild mit dem jungen Karl Link
Eine echt traumhafte und unglaubliche Bodybuilding Karriere die sich bei den Senioren fortsetzte. In Kalifornien lernte er die großen Stars kennen und trainierte dann auch mit ihnen, aber das habt Ihr ja schon in der ersten Story über Peter gelesen. Trotzdem man muss es sich noch einmal vor Augen führen mit wem er da tagtäglich zu tun hatte, Größen wie Arnold Schwarzenegger und Franco Columbo, oder Serge Nubret, Bertil Fox
alles was Rang und Namen hatte. Mit Weltstars wie Tony Pearson und Ahmet Enunlu hat er sich im fairen sportlichen Wettkampf gemessen, einfach unglaublich.
Peter hätte diese Karriere bis zum Mr.Olympia fortsetzten können,hier auf einem Bild in bestechender Form und Qualität bei der Weltmeisterschaft 1979,
wenn da nicht etwas dazwischen gekommen wäre, aber das wisst Ihr ja schon aus der ersten Geschichte über Peter. Mit dieser Geschichte wird einem erst einmal bewusst was dieser Berliner Bär für eine märchenhafte Bodybuilding Geschichte geschrieben hat. Ich bin einfach nur stolz darauf Ihn meinen Freund nennen zu dürfen. Solltet Ihr einmal auf der schönen Insel Gran Canaria Urlaub machen, kann es durchaus sein das Ihr Ihm begegnet.
Dann nutzt die Gelegenheit und lasst euch die Geschichten und Anekdoten aus der glorreichen Zeit von Ihm erzählen. Das war es dann wieder mal, bis zum nächsten mal euer Matsches

Un noch a Steirer Bua!!

Bei dieser Überschrift denkt man zwangsläufig immer an den großen Arnold Schwarzenegger, aber ein weiterer Pionier unseres schönen Sports wa...