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Donnerstag, 22. August 2019

Die lebende Bodybuilding Legende Hubert Metz!

Hubert Metz, ein deutscher Bodybuilding Vorzeigeathlet der in den glorreichen Achtzigern mit Athleten wie Jusup Wilkosz, Franz Bach, Wilhelm Hauck und einigen anderen die deutsche Schwergewichtsklasse des damaligen "DBKV" maßgeblich mit geprägt hat!
Der 1949 im Allgäu geborene Hubert kam schon mit vierzehn Jahren zum Bodybuilding. Neben seiner Ausbildung zum KFZ Mechaniker ging er regelmäßig zum Kraftsporttraining. Im Alter von 24 Jahren startete er dann bei der Prestigeträchtigen Süddeutschen Meisterschaft in Augsburg und wurde auf Anhieb Süddeutscher Meister. 1977 lud Ihn der damalige erste Vorsitzende des "DBKV" Albert Busek zur Deutschen Meisterschaft nach Essen ein! Mit nur einer Woche Vorlauf gelang Ihm auch hier auf Anhieb der Gesamtsieg! Von da an war dann Bodybuilding nicht nur noch Hobby, nein, er machte sein Hobby zum Beruf und wurde Bodybuildingtrainer in einem damals renommierten Bodybuildingstudio in Nürnberg. Ich, der auch schon mit 15 Jahren zum Eisen kam verfolgte damals schon die Wettkampfszene des deutschen Bodybuilding. Jeden Monat kaufte ich mir die Kraftsportrevue/Sportrevue für fünf D-Mark und eiferte so meinen Idolen nach! Bis dahin kannte ich den sympathischen Allgäuer nur aus den Hochglanz Magazinen. Doch 1980 sollte ich den charismatischen Bodybuilder Hubert Metz auch live erleben und zwar zur "Deutschen Meisterschaft" in München im Deutschen Museum. Für mich als junger Mann ein besonderes Erlebnis, durfte ich doch jetzt alle deutschen Bodybuilding Stars doch endlich einmal von Angesicht zu Angesicht erleben. Ein Jahr zuvor konnte Jusup Wilkosz hier den Gesamtsieg erringen und 1980 sollte kein geringerer wie Hubert Metz der Gesamtsieger sein! Welch eine Ausstrahlung dieser Schwergewichtsathlet auf der Bühne hatte, echt der Hammer, ruhig und gelassen und jede Pose saß auf Anhieb. Es waren so viele nationale Bodybuilder an diesem Tag chancenlos. Man darf nicht vergessen jeder seiner Konkurrenten hatte sich schließlich in seinem Bundesland mit mindestens dem Vize Titel qualifiziert. Ein echter Sieger ohne irgendwelche Starallüren, hochprofessionell und sympathisch. Mit meinen damals gewaltigen Oberarmen, die einen Umfang von 35 cm aufwiesen ergatterte ich ein Autogramm von diesem für mich unnahbaren Superstar!! Jetzt stand dem Durchbruch auf internationaler Bühne nichts mehr im Wege. Noch im gleichen Jahr wurde Hubert in Manila Weltmeister bei der IFBB und verwies den Kanadier Reid Schindle auf den zweiten und den Österreicher Christian Janatsch auf Platz drei.
Somit qualifizierte er sich für die Meisterschaft aller Meisterschaften den "Mr.Olympia" Contest! Bei dieser Meisterschaft wo sich die ganze Weltelite versammelt, nahm er insgesamt dreimal Teil und konnte auch hier beachtliche Erfolge für sich verbuchen. Bei seinem ersten Start 1981 belegte er auf Anhieb einen Platz unter den "Top Twenty "! Mit dem für einen Newcomer beachtlichen elften Platz ließ er Bodybuilding Größen wie unter anderem Ed Corney und Steve Davies hinter sich. Sieger wurde in diesem Jahr kein geringerer wie Doktor Franco Colombo und der zweite Deutsche im Feld Jusup Wilkosz belegte Platz sechs! Zwei Jahre später schaffte es Hubert dann sogar in die "Top Ten", Sieger wurde Samir Bannout, auch hier ließ Hubert namenhafte Konkurrenten hinter sich wie Jaques Neuville und Lance Dreher. Bei seinem dritten Start war es dann wieder ein Top Zwanzig Platz, was in diesem Jahr sehr hoch zu bewerten war wenn man sich die Teilnehmerliste mal zu Gemüte führt. Erster Lee Haney, zweiter Mohamed Makkawy, dritter Jusup Wilkosz, auf den weiteren Plätzen Weltklasse Athleten wie Albert Beckles, Samir Bannout, Bob Paris, Sergio Oliva, Tom Platz, Robby Robinson, Boyer Coe , Tony Pearson und und und! Ein Aufmarsch der gesamten Bodybuilding Prominenz!
Also alle Hochachtung auch für diese Platzierung, immerhin Platz achtzehn in diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld. 1994 sollte es dann sein letzter Wettkampf gewesen sein, er zog sich zurück ins heimische Nürnberg wo er sich schon 1987 ein eigenes Geschäft für Supplements aufgebaut hatte. Dieses führte er sehr erfolgreich bis letztes Jahr (2018)!! Mit nun mehr siebzig Jahren hat er sich das auch redlich verdient. Heute kann ich mit Stolz sagen das ich diesen charismatischen Vorzeigeathleten in voller Größe und live auf der Bühne noch gesehen habe und Ihn mittlerweile auch zu meinen Freunden zählen darf! Eine lebende Bodybuilding Legende die auch schließlich in die "Hall OF Fame", also die Ruhmeshalle des deutschen Bodybuilding Verbandes DBKV bzw. heute DBFV aufgenommen wurde. Somit steht er mit Bodybuilding Größen wie Jusup Wilkosz und noch anderen bedeutenden deutschen Bodybuilder in einer ewigen Rangliste des Verbandes!! Ich möchte mich hier auch nochmal persönlich bei Hubert bedanken das er mich hier mit Informationen und Bildmaterial unterstützt hat.
Das war es dann auch schon wieder, bis zum nächsten mal euer Matsches

Mittwoch, 17. Juli 2019

Ja wer hat's erfunden?

Schon lange im Showgeschäft und mi vielen verschiedenen Situationen vertraut, machte ich mir irgendwann einmal Gedanken, wie man das ein oder andere Gerät verbessern oder vielleicht optimieren könnte.



Die Rede war von Maschinen und Geräten im Bereich Fitness und Therapie mit denen ich ja Tagtäglich arbeitete. 

Kurz um ich wollte sprichwörtlich das Rad neu erfinden.
Mit einem guten Freund der schon ein wenig Erfahrung damit hatte, hab ich dann angefangen zu erfinden. 
Viele Gedankengänge waren von Nöten um dann endlich mal was brauchbares zu kreieren. 
Aus meinem Alltag heraus stellte ich fest das man doch einiges optimieren könnte.
Die Erfindungen mussten aus meinem  Kopf auch auf das Papier. 
Mit Zeichnungen und Formulierungen, teilweise Berechnungen bei denen ich meinen pensionierten  Lehrer und Freund zur Hilfe benötigte,  kam dann tatsächlich etwas brauchbares heraus.
Einen weiteren guten Freund, der als Maschinenbau Ingenieur im Handwerk tätig war, bat ich zur ein oder anderen Erfindung mal einen Prototypen herzustellen. 
Des weiteren musste nun die Recherche folgen ob es diese Dinge nicht schon auf dem Markt gibt.
Mein Freund T.K. Der damit ja schon Erfahrung hatte übernahm das. Er durchforstete das"World Wide Web" auf den entsprechenden Seiten und kam zur Erkenntnis das es berechtigt wäre jetzt einen Antrag in München auf dem dort ansässigen Deutschen Patentamt ein zu reichen. 
Mit der nötigen Kenntnis und der richtigen Formulierung wurde das ganze in einem mehrseitigen Antrag nach München gesandt. 
Wir beantragten auf Grund unserer Erfindungen, das "Patent des kleinen Mannes".
Das sogenannte "Gebrauchsmuster" ist die wesentlich günstigere Variante zum Patent.
Bei Einreichung eines Patentes bedarf es schon der Hilfe eines Patentanwaltes und dementsprechend einer intensiveren Recherche.
Einige Wochen später bekamen wir Post aus München,  siehe da, alle Einreichungen die wir als Gebrauchsmuster schützen lassen  wollten wurden mit einer Urkunde bestätigt.
Zugegeben damit hatten wir nicht gerechnet!!
Aber nichtsdestotrotz gab es wohl solche oder ähnliche Erfindungen noch nicht auf dem Markt, zumindest auf dem Deutschen. 
Mit dieser kostengünstigen Variante waren nun sechs Jahre lang unsere Erfindungen eingetragen im Patentamt in München.  
Es sollte ja mehr oder weniger ein Spaß und Freizeitbeschäftigung sein.
Aber wie so oft wurde aus Spaß eben Ernst.
Ausgestattet mit dem Gebrauchsmusterschutz und dem entsprechenden Prototypen gingen wir gemeinsam auf die Suche nach einem entsprechenden Partner der vielleicht das ganze produzieren würde.
Es fanden sich durchaus Interessierte für das ein oder andere Projekt,  doch die wollten das ganze am besten kostenlos umsetzten.
Lange Rede kurzer Sinn, meine beziehungsweise unsere Erfindungen wurden nie realisiert. 
Trotzdem  hat es einen Riesen Spaß gemacht und mal ehrlich wer hat schon sein eigenes "Gebrauchsmuster" einmal eintragen lassen?? 

Dies war eine weitere Episode aus meinem Leben.

                       Tschüss euer Matsches 

Donnerstag, 6. Juni 2019

Leistungssteigernde Substanzen im Sport!!!

Was will er den jetzt schon wieder mit diesem Thema, wird sich der ein oder andere Leser fragen. Ich möchte eine Sache wieder zur Diskussion bringen und zwar Das Thema Doping! Ist es besser Doping im Sport zu erlauben oder treten wir hier eine Lawine los, die dann auch denn Hobby und Breitensportler zum Griff der Leistungssteigernden Substanzen greifen lässt. Da gibt es keine Lawine loszutreten, die rollt schon jahrzehntelange. Doch das naive Denken und aktives Wegschauen aller hat dies erst möglich gemacht. Ihr wisst das ich meine sportlichen Anfänge im Kraftsport beziehungsweise Bodybuilding habe und dort ist dem Glauben nach die höchste Dopingrate.
Aber wenn man so die letzten zehn Jahre mal Revue passieren lässt, stellt man ganz schnell fest das es nicht nur die Schwerathleten und Bodybuilder sind. Nein auch solche sauberen Sportarten wie die Leichtathletik (Ben Johnson, Griffith Joyner), Schwimmen (chinesische Schwimmerin), Radfahren (Tour de France) oder auch Fussball greifen zu leistungssteigernden Mitteln. Es ist aber auch nicht verwunderlich, denn die teilweise übermenschlichen Leistungen die die Athleten teilweise leisten, sind ohne diese Mittel nicht mehr zuschaffen. Ist es nicht der Konsument, also wir, die immer bessere Leistungen erwarten? Noch stärker, noch muskulöser, noch schneller, noch höher und noch viel weiter, ja das ist es doch was und den Kick gibt! Sicher, wir alleine sind dafür verantwortlich. Würde es keine solch hohen Anforderung an den Athleten geben, welchen Sinn würde es dann machen mit Medikamenten nachzuhelfen? Olympischer Gedanke?? Das könnt Ihr getrost vergessen, es gilt nur noch seinen Marktwert exorbitant zu steigern! Da der ganze Leistungssport heute ein Riesengroßes Geschäft ist, wo viele Millionen verdient werden, bleibt es auch nicht aus! Es geht hier also nicht zwingend um den sportlichen Erfolg alleine, nein auch wie immer um das große Geld. Ab und an ein Bauernopfer, wie vor vielen Jahren der kanadische Leichtathlet Ben Johnson und die Gemüter sind mal wieder beruhigt. Würde man mal diesen Aspekt ausser acht lassen und es ging hier nur um den Sport, so wäre es zu mindest eine Überlegung wert das Doping zu legalisieren! Einige von euch denken jetzt bestimmt der hat doch wohl nicht mehr alle Latten am Zaun, vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Warum sollte Doping im Leistungssport legalisiert werden? Zum einen gäbe es dann keinen Schwarzmarkt mehr, mit zum Teil giftigen oder unreinen Medikamenten. Dadurch bekäme der Konsument/Sportler nur noch durch einen speziellen Arzt verordnete Medikamente aus einer legitimierten Apotheke und könnte so sicher sein, das dieses dem ArzneimittelGesetz entspricht. Hiermit würden wir dem deutschen Apotheker zusätzliche Einnahmen ermöglichen. Somit hätte auch der deutsche Fiskus hier mehr Einnahmen durch die entsprechenden Steuern! Die kriminellen Dealer würden somit Ihre Plattform verlieren. Auch hätte die Sportärzteschaft eine lukrative Zusatzeinnahme, denn die müssten dann den Sportler testen, beraten und betreuen, selbstverständlich auf Selbstzahlerbasis. Wer es dann unterm Strich zahlt, der Sportler oder ein Arbeitgeber/Sponsor ist völlig egal, Hauptsache das Geld bleibt hier im Land. Durch das Vereinte Europa und dem guten Ruf unserer Sportmediziner hätten wir es dann zu verdanken, das auch aus dem europäischen Ausland Athleten zu uns kämen um ebenso in diesen Genuss der guten medizinischen Betreuung zukommen. Aber was unbestritten wäre ist die Chancengleichheit, denn jeder Sportler hätte die gleichen Möglichkeiten. Grundsätzlich müssen die Sportler selbst wissen und entscheiden was Sie da tun. Es soll jetzt hier nicht der Eindruck entstehen das ich grundsätzlich das Doping legalisieren würde, nein aber zumindest könnte man Überlegungen anstellen wie man diese Geschichte vielleicht besser kontrollieren kann und so den Leistungssdruck auch von Sportlern und Verantwortlichen nehmen kann. Tatsache ist es doch das die nationalen, wie internationale Dopingagenturen (NADA,WADA) nur an der Oberfläche kratzen. Entdecken Sie heute einen gedopten Sportler, schlüpfen zehn gedopte Sportler durch das Netz der Dopingkontrollen. An der deutschen Sporthochschule in Köln befindet sich die deutsche Antidoping Agentur, dort durfte ich mal einem Antidopingseminar von Herrn Professor Schänzer beiwohnen. Herr Professor Schänzer gilt als der Antidopingspezialist in Europa! Selbst dieser Fachmann sieht es als sehr kritisch an, das ganze Dopingthema in den Griff zu bekommen. Entdecken die Spezialisten in Köln heute eine neue Substanz die Leistungssteigend wirkt und setzen diese auf den Index, sind in Asien oder in den ehemaligen Ostblockländern schon wieder kriminelle Laborköche dabei das nächste illegale Mittel herzustellen!
Ein Fass ohne Boden das meiner Meinung nach auch nicht zu stopfen ist! Was ist mit den ganzen semiprofessionellen und hobbymäßigen Sportlern? Gute Frage, ich denke diese würden sich das ganze dann nochmal durch den Kopf gehen lassen , vorausgesetzt eine richtige Aufklärung und Beratung über die Leistungssteigernden Substanzen, mit allen Nebenwirkungen und Risiken. Diese Aufklärung müsste dann schon im kleinen Sportverein, Schulen und bei den Ärzten professionell durchgeführt werden. So das auch die Jugend mit allen Risiken vertraut gemacht wird. Wie könnte das aussehen? Vielleicht könnten ehemalige Leistungssportler und Sportmediziner mit speziell ausgearbeiteten Broschüren in Seminaren darüber referieren und aufklären. Für den Leistungssportler würde ich es persönlich legalisieren, jeder kann doch für sich selbst entscheiden ob er dieses gesundheitliche Risiko in Kauf nimmt. Letzendlich wollte ich hier nur mal einen Gedankenanstoß geben, wie Ihr darüber denkt und urteilt ist selbstverständlich euch überlassen! Hoffe es hat euch ein bisschen nachdenklich gemacht, bis zum nächsten mal euer Matsches

Die lebende Bodybuilding Legende Hubert Metz!

Hubert Metz, ein deutscher Bodybuilding Vorzeigeathlet der in den glorreichen Achtzigern mit Athleten wie Jusup Wilkosz, Franz Bach, Wilhelm...